Oberpfalz unter Strom

Ostbayernring

Der neue Ostbayernring ist in Planung und für den Südost-Link wurde von der Bundesnetzagentur der Untersuchungsrahmen festgelegt. Und das, obwohl die Planung nur auf Berechnungen des Netzbetreibers Tennet zurückgeht. Tennet plant, baut und betreibt diese gigantisch teuren neuen Stromtrassen. Die Kosten werden mal wieder auf die Stromkunden umgelegt. Ob die beiden Leitungen überhaupt notwendig sind, bleibt ungewiss, denn alternative Berechnungen gab es nicht ......

Flächenverbrauch - Gewerbegebiet Weiden West IV

Die Ortsgruppe Weiden ist strikt gegen dieses Gewerbegebiet. Um die Bevölkerung vor Ort zu informieren, wurden Tafeln aufgestellt, die den Umfang der Planungen zeigen und auch die wichtigsten Argumente für den Erhalt des Waldes erläutern.

Gewerbegebiet West IV - Flächenfressender Größenwahn

10.02.2018

Die Planungen für das Gewerbegebiet Weiden West IV sind abgeschlossen. Die Planunterlagen zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung können noch bis zum 15. Februar während der Öffnungszeiten im Rathaus eingesehen werden. Weidener Bürger können dazu eine Stellungnahme abgeben.

Damit dort überhaupt ein Gewerbegebiet gebaut werden kann, muss zunächst der Flächennutzungsplan geändert werden. Diese Änderung und die Aufstellung eines Bebauungsplanes werden derzeit im Parallelverfahren ausgelegt.

Dabei gibt es noch viele offene Fragen und Probleme. Hier die wichtigsten:

  • Die B470 als Zubringer ist derzeit bereits an ihrer oberen Belastungsgrenze und nicht verkehrsgerecht ausbaufähig. Ein Kollaps scheint unausweichlich.
  • Der Verkauf des Waldes durch die Bayerischen Staatsforsten ist noch völlig ungeklärt.
  • Trotz vorhandener Leerstände will sich die Stadt als "größter Flächenfresser Bayerns" ein unrühmliches Denkmal setzen. Die Versorgungstraße im Gewerbegebiet ist mit Geh- und Radwegen breiter als eine 6-spurige Autobahn samt Standstreifen.
  • Die Entsorgung des Abwassers soll über bestehende Kanäle erfolgen. Ob die diese Belastung verkraften können, ist noch offen.
  • Oberflächen- und Niederschlagswasser soll in riesigen Becken gelagert und zeitlich versetzt der Schweinenaab zugeführt werden.
  • Der Bedarf an Ausgleichsflächen ist wegen der zentralen Lage im Wald größer als berechnet.

Der BUND Naturschutz lehnt dieses Vorhaben als völlig überzogene Fehlplanung vehement ab.